Bekleidung und Zubehör des Fahrrads

Wichtiger Bestandteil der Ausrüstung ist die geeignete Fahrradbekleidung. Ein besonders wichtiges Teil ist der Helm, der bei einem Unfall die meisten Kopfverletzungen verhindert. Niemals sollte man ohne Helm aufs Fahrrad steigen! Die übrige Bekleidung sollte den Fahrtwind abhalten und gleichzeitig die ausgeschwitzte Feuchtigkeit nach außen ableiten. Eine eng anliegende Radlerhose verhindert das Aufscheuern der Innenschenkel und das eingenähte Sitzpolster erstickt Sitzbeschwerden schon im Keim. Trikot, Jacke und Hose sollten in mehreren, dünnen Schichten übereinander getragen werden. So können bei Temperaturschwankungen Teile schnell abgelegt oder angezogen werden.

Um lästige Insekten oder helle Sonneneinstrahlung abzuschirmen, ist eine spezielle Radbrille von Vorteil. Ihre geschwungenen Gläser sehen nicht nur lässig und sportlich aus, sie verhindern zudem das Entstehen von Zugluft an den Rändern.

Ist der Fahrer endlich ausgestattet, kann man das Fahrrad selbst, je nach Einsatzzweck, mit Extras bestücken. Sofern nicht schon von Anfang an montiert, sollten Schutzbleche an keinem Fahrrad fehlen. Bei feuchter Witterung verhindern sie eine übermäßige Verschmitzung von Fahrrad und Fahrer. Will man sein Fahrrad als Transportmittel nutzen, bietet sich der Einsatz eines Gepäckträgers an. Da dieser jedoch etwa für ausgedehnte Fahrradtouren zu wenig Stauraum bietet, können an fast jedes Fahrrad sowohl vorn als auch hinten Packtaschen montiert werden. Schwerste Lasten können problemlos mit einem Fahrradanhänger befördert werden.

Eine interessante Anschaffung, gerade für Vielfahrer oder Sportler, ist ein Fahrradcomputer. Durch die angezeigten Werte wie Geschwindigkeit, Tagesstrecke oder Stoppuhr wird die eigene Leistung transparent und Trainingserfolge werden deutlich.

Um das Fahrrad, besonders wenn es kostspielig war, vor Diebstahl zu schützen, ist die Anschaffung eines Fahrradschlosses unabdingbar. Am stabilsten, und somit am schwierigsten zu knacken, sind Bügelschlösser aus gehärtetem Stahl. Steht das Rad im Freien, sollte es an einem festen Gegenstand wie einem Laternenpfahl oder einem fixierten Fahrradständer angeschlossen werden, um ein Wegtragen zu verhindern.

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